Überall sieht man Beiträge über kaltes Duschen und Eisbäder – doch was ist wirklich dran? Ist das gesund oder nur ein kurzlebiger Trend? Die Antwort: Kälte kann ein kraftvoller Reiz sein, wenn man sie richtig einsetzt.
Auch wir – Thomas Aigelsreiter und das odem Team – schwören auf die Wirkung der Kälte. Seit Jahren ist sie ein fixer Bestandteil unseres Alltags.
Thomas Aigelsreiter, Erfinder von odem, bringt es auf den Punkt:
„Im Sommer reicht auch oft nur der Gartenschlauch um 6 Uhr, um wach und energiegeladen in den Tag zu starten!“
Die Wirkung von Kälte auf den Körper
Regelmäßige Kältereize trainieren die Regulationsfähigkeit des Körpers. Temperaturreize werden über Nervenbahnen direkt an das Gehirn weitergeleitet und wirken dort auf das autonome Nervensystem. Das Ergebnis: Der Körper lernt besser mit inneren und äußeren Reizen umzugehen – Stressresistenz und Belastbarkeit steigen.
Kalte Duschen oder Eisbäder wirken außerdem:
- kreislaufanregend
- stoffwechselaktivierend
- entzündungshemmend
- fettverbrennend (Stimulierung von braunem Fettgewebe)
- immunstärkend
Ein weiterer Vorteil: Durch die erhöhte Durchblutung wird das Bindegewebe gestrafft, der Zellstoffwechsel verbessert und der Körper entgiftet effizienter.
Positive Effekte auf die Psyche
Neben den körperlichen Vorteilen zeigen sich auch spürbare Auswirkungen auf das mentale Wohlbefinden. Kalte Anwendungen fördern die mentale Klarheit, stärken das Selbstbewusstsein und helfen dabei, aus der Komfortzone herauszukommen. Die Überwindung der Kälte aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn – ein Gefühl von Energie und Frische stellt sich ein.
Der richtige Einstieg
Wer neu beginnt, sollte sich langsam an die Kälte gewöhnen. Ein bewährter Weg ist es, die Dusche mit kaltem Wasser zu beenden und die kalte Phase nach und nach zu verlängern. Bei regelmäßigem Training sind später auch Eisbäder mit 3–5 Minuten Dauer möglich. Wichtig ist dabei immer: ruhig bleiben, gleichmäßig atmen und auf den eigenen Körper hören.
Anwendungshinweise
- Kälteanwendungen immer nach dem Sport durchführen, nicht davor
- Kein Warmduschen danach – lieber warm anziehen und den Körper selbst regulieren lassen
- Ideal sind 2–3 Kältebäder pro Woche oder tägliches kurzes kaltes Duschen
In Kombination noch wirkungsvoller: Kälte & Atmung
Kälte entfaltet ihr volles Potenzial, wenn sie mit gezielten Atemtechniken kombiniert wird. Die richtige Atmung bereitet Körper und Kreislauf optimal auf die Kälte vor, unterstützt die Gefäßerweiterung und erhöht die Sauerstoffverwertung. Genau hier setzt der odem air Atemtrainer an – für mehr Energie, eine bessere Regeneration und ein gestärktes Nervensystem.
Fazit:
Kälte ist kein Feind – im Gegenteil: Sie ist ein kraftvoller Reiz für unseren Körper, der Selbstheilung, Abwehrkraft und mentale Stärke fördern kann. Ob kalte Dusche oder Eisbaden: Wer regelmäßig mit Kälte arbeitet, stärkt nicht nur seinen Körper, sondern auch den Geist – und bringt sich selbst in eine stabile, widerstandsfähige Balance.
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